KÖLNENTDECKER by Köln Ferienwohnung

Herzlich willkommen und viel Spaß beim Entdecken!
Bei Köln denkt nahezu jeder Besucher an den Dom. Dass unsere Stadt noch viel mehr zu bieten hat, lesen Sie hier!

Ausflug zum Drachenfelsen in Königswinter

Ausflug zum Drachenfelsen in Königswinter

Drachenfels Königswinter

„Uns ist in alten mæren / wunders vil geseit von helden lobebæren / von grôzer arebeit,
von fröuden, hôchgezîten, / von weinen und von klagen, von küener recken strîten / muget ir nu wunder hœren sagen.“,
so beginnt das Nibelungenlied. Die Heldensage des über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Siegfrieds. Ein Königssohn aus Xanten erbeutete einst den Nibelungenschatz und besiegte mit seinem Zauberschwert den bösen am Rhein lebenden und die Menschen terrorisierenden Drachen, dem das angstvolle Volk jährlich eine Jungfrau aus Angst opferte, um sich so vor größerem Leid zu schützen. Doch die Königstochter sollte dieses eine Mal überleben und so trat Siegfried dem Ungeheuer entgegen, besiegte es und wusch sich in dessen Blut. Dem Blut, das ihn unbesiegbar machen sollte und ihm somit viele weitere Heldentaten versprach.

Wir Menschen lieben Geschichten. Ob aus heutiger oder längst vergangener Zeit. Unsere Fantasie wird erweckt und wir malen uns die Geschichten dank unserer stark ausgeprägten Vorstellungskraft aus und spinnen sie weiter. Lassen unsere eigene kleine Geschichte vor unserem Auge entstehen. Und noch spannender ist es, Orte zu besuchen, an denen diese Sagen einst stattgefunden haben sollen. Der Drachenfels ist einer dieser Orte. Die Kulisse eines weltweit bekannten Heldenepos. Vor vielen Jahrhunderten kämpfte hier der Königssohn Siegfried gegen den bösen und mächtigen Drachen und besiegte ihn. So wird es jedenfalls seit fast genauso langer Zeit erzählt. Entdecken Sie den Drachenfelsen im Siebengebirge in Königswinter gemeinsam mit Ihrer Familie und verfolgen Sie die Spuren des Drachentöters.

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Kölner Dom

Kölner Dom

Kölner Dom: Ganzer Stolz der Kölner

Er gilt als Wahrzeichen, Himmelspforte, Heimatsymbol und ganzer Stolzer der Kölner: der Dom! Sobald ein Kölner von einer Reise nach Hause kehrt, erblickt er kurz vor Ankunft den Dom und bekommt sofort ein wohliges Gefühl und die Gewissheit: hier bin ich Daheim! Doch nicht nur die Einwohner selbst lieben ihr Monument. Viele Touristen werden von dem christlichen Haus nahezu magisch angezogen. Täglich finden sich unzählige Touristen auf der Domplatte wieder und bewundern das durch Menschenhand geschaffene Gebilde. Bis zu 20.000 von ihnen wandern täglich durch die heilige Pforte und bestaunen die gotische Architektur und die prachtvollen Reliquien von innen. Doch dass die tatsächliche Begehung des vollendeten Doms eines Tages real werden würde, wurde wohl mehrfach während der zurückliegenden Bauphase von den Kölnern bezweifelt. So alt einige Teile des Gotteshauses auch sein mögen, vollendet wurde der Dombau erst vor etwa 130 Jahren.

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Kölner Stadtrundfahrt per Hop on Hop off Bus

Kölner Stadtrundfahrt per Hop on Hop off Bus

Hop on Hop off Stadtrundfahrt mit dem Bus durch Köln

Meine Wahlheimat Köln hat kulturell viel zu bieten. Vermutlich mehr, als den meisten bewusst ist. Als Bewohnerin dieser tollen Stadt habe ich genügend Zeit und Möglichkeiten, die wunderbaren Orte der Rheinmetropole zu erkunden. Touristen und Kurzzeitbesucher bleibt diese Chance jedoch verwehrt. So gilt für sie, die wenig vorhandene Zeit möglichst ausgiebig zu nutzen. Köln ist zwar nicht vergleichbar mit unserer Hauptstadt Berlin, dennoch erkundet man unser schönes Städtchen nicht binnen weniger Stunden per Pedes. Auch nicht innerhalb einiger Tage und Wochen Damit Sie jedoch einen ersten groben Überblick über Kölns kulturell bedeutendste Ort erhalten, werden zahlreiche Stadtführungen und –fahrten angeboten.

Für den heutigen Mittwoch zu einer Fahrt durch die Kölner Stadt per Doppeldeckerbus eingeladen. Und auch wenn die dicken bösen Wolken wider meinen Willen nicht verschwinden wollten, so waren die Temperaturen dennoch gut genug, um mit geöffnetem Verdeck Köln zu bestaunen. 12 € kostet Sie die 1,5 stündige Rundfahrt. Wenn Sie zwischendurch wie ich an den Haltestellen aussteigen möchten, zahlen Sie für die Hop on Hop off-Karte 15 €. Beide Tickets enthalten Kopfhörer für den Audioguide und einen Flyer mit der Route zu den Highlights von Köln. Nach einem kurzen Abstecher in der Touristeninformation am Kölner Dom, um mich mal wieder mit ein wenig Inspiration für Ausflüge auszustatten (dieses Mal fiel meine Wahl auf „We are Cologne – Kölner und Ihre Lieblingsorte“ von Athena Diapoulis und Simon Hariman, dessen Lieblingslocations ich hier demnächst auch testen werde), machte ich mich auf den Weg zur Tourstartstelle. Genau genommen musste ich nur wenige Meter auf mich nehmen, denn direkt an der Touristeninfo gelegen, befindet sich eben jene Haltestelle. Direkt hinter der Kölner Bimmelbahn.

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Hohenzollernbrücke

Hohenzollernbrücke

Kölner Hohenzollernbrücke

Stein auf Stein. Von links nach rechts verbindet sie die beiden Ufer des Rheins. Seit ihrem Bau bedarf es nur weniger Schritte, bis wir von Köln nach Deutz gelangen. Nur wenige Schritte, aber lange bedeutende Augenblicke. Denn kaum ein Passant überschreitet die Hohenzollernbrücke, ohne auch nur einen Blick nach hinten oder zur Seite geworfen zu haben. Rund um die Brücke herum gibt es unzählige Attraktionen, die unsere Blicke auf sich ziehen. Sei es die Rheinpromenade mit den vielen multikulturellen Touristen und Einwohnern sowie den Schiffsanlegern. Oder der Hauptbahnhof zwischen dem scheinbar immer für das Kölner Auge ersichtlichen Dom und dem Musical Dome, der wie ein gewollter, fast erzwungener Stilbruch wirkt. Zu wissen, dass sich in den Bahnhofshallen unzählige und hetzende Reisende tummeln, beruhigt. Über dem Wasser zwischen den zwei Seiten Kölns finden Sie einen Ort zum Durchatmen und Reflektieren. Im Trubel der Großstadt ist es ab und zu eine Wohltat für die Seele, der Schnelllebigkeit zu entfliehen und einen Moment innezuhalten.

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Heinzelmännchenbrunnen in Köln

Heinzelmännchenbrunnen in Köln

Der Heinzelmännchenbrunnen Am Hof in Köln

Kennen wir sie nicht alle noch aus unserer Kindheit? Die Sagen und Märchen, die uns belehren und teilweise Angst einjagen sollten? Aber es gab auch die schönen Geschichten, die uns den Sinn vieler Dinge erklärten. Auch die Kölner erzählen sich unzählige Sagen. Eine der bekanntesten ist die der Heinzelmännchen. Der Rheinländer selbst galt schon immer als Lebemensch und weniger als Arbeitstier. So wurde sich die Geschichte von den kleinen helfenden Hausgeistern erzählt, die nachts ungesehen in die Häuser der Kölner huschten und die unbeendeten Arbeiten erledigten. So konnte der Rheinländer bedenkenlos und pünktlich die Arbeit niederlegen und den Abend in Ruhe ausklingen lassen. Lange Zeit soll der Kölner den Einsatz der Heinzelmännchen ausgekostet haben. Bis zu jenem Tag, als eine neugierige Dame, genauer gesagt die Frau des Schneiders, dem Ganzen auf die Spur kommen wollte. Sie legte Erbsen auf den Treppenstufen aus und horchte, was passieren würde. Als es polterte, sprang sie auf, erleuchtete den Raum und entdeckte die gefallenen Helferlein. Unter fiesem Gelächter und zutiefst beleidigt, verschwanden die Heinzelmännchen und kehrten nach dieser schrecklichen Nacht nie wieder in die Häuser der Kölner zurück. Seitdem sind die Rheinländer auf sich selbst angewiesen. Oft wird den Hausgeistern noch nachgeweint und die Schneider's Frau verflucht. Am Arbeitsstil der Kölner jedoch soll sich bisher noch nicht viel geändert haben.  

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