Rautenstrauch-Joest-Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum

 

Rautenstrauch-Joest-Museum: Der Mensch in seinen Welten

Es ist Freitagmorgen. Wenige Tage nach meiner Lissabonreise und noch immer bin ich fasziniert von der Geschichte der Seefahrt, der neu kennengelernten Kultur und der Gastfreundlichkeit der Portugiesen. Schon vor einiger Zeit hatte ich mir vorgenommen, das Rautenstrauch-Joest-Museum zu besuchen. Doch erst jetzt war der richtige Moment dafür gekommen. Die einstige Weltmacht Portugal hat uns vor vielen Jahrhunderten die Türen zu uns neuen Ländern und Kulturen geöffnet. Und genau über diese Kulturen möchte ich nun auch mehr erfahren und mache mich auf in Richtung Neumarkt. Ich stehe vor einem modernen massiven Gebäude, das auf den ersten Blick eher unauffällig auf mich wirkt. Doch oft genug hat mich der erste Eindruck getäuscht und der zweite positiv überrascht. Also begebe ich mich in die Eingangshalle und erlebe sofort diesen zweiten Eindruck. Alles ist unglaublich modern (2010 ist das Museum an den Neumarkt gezogen), klar und offen. Ausgestattet mit einem Audioguide, der über ein eigenes Programm für Kinder verfügt, beginne ich meine kleine Weltreise zum Thema „Der Mensch in seinen Welten“ bei dem Reisspeicher, dem Wahrzeichen des Kölner Museums. Am dort positionierten Bildschirm erfahre ich durch einen kleinen Film mehr über den Transport und Aufbau dieses Monuments. Ein weiterer Bildschirm kann über eine Schiene etappenweise nach rechts verschoben werden und erzählt dem Besucher eine umfangreiche Geschichte über das hölzerne Häuschen, deren indonesische Bewohner und ihre Rituale. Der Reisspeicher entstand schon im Jahre 1935 und kommt von der Insel Sulawesi. Er war bis 1984 in Besitz der Familie Sarungolla und wurde kurze Zeit später nach Köln transportiert. Der Speicher besteht aus Holz, Bambus und Rotang und überraschender Weise wurde nicht ein einziger Nagel zum Aufbau verwendet. Für das Dach reisten sogar drei Handwerker aus Indonesien an, um dieses neu zusammenzustecken. Dekoriert wurde das Objekt von dem in ihrer Heimat bekannten Schnitzer Ne‘ Kambane. Die Indonesier nutzen den oberen Teil unter dem Dach für private Zwecke. Auf der darunter liegenden Fläche wird gearbeitet, Gäste empfangen und bewirtet, die Neugeborenen willkommen geheißen und die Verstorbenen verabschiedet. Somit stellt er eine Verbindung zu den Ahnen und Lebenden her. Anhand der Anzahl, Größe und Ausstattung lässt sich der Status der Familie in der Gesellschaft erkennen. Die Reisspeicher befinden sich in der Regel (oft sind es mehrere) gegenüber des Wohnhauses auf Holzpfählen. Betrachtet man die Schnitzereien näher, ist häufig ein Büffelhorn zu entdecken. Ein Symbol für den sozialen Status, die Macht und den Reichtum. Auch in diesem Fall ist es auf der Außenfassade gut erkennbar zu entdecken. Die genutzten Farben sind in der Regel Rot, Schwarz, Weiß und Gelb. Krabben, Kaulquappen und die Wasserpest stehen beispielsweise für Fruchtbarkeit. Jedes Motiv hat einen besonderen Namen, hinter dem eine entsprechende Bedeutung steht. Detailliert erfahre ich mehr über die Kultur der Toraja und schon ist eine Dreiviertelstunde vergangen.

Weltmusik im Kölner Museum

Nun wird es Zeit, die nächste Station zu entdecken. Doch zuvor werde ich per Leinwand von den verschiedensten Menschen aus allerlei Ländern willkommen geheißen. Jeder begrüßt mich auf seine landestypische Weise. Ein freudiges Gefühl kommt in mir auf und ich erinnere mich an meine vergangenen Reisen und die Offenheit vieler Menschen mir gegenüber. Doch dem hänge ich nicht lange nach, denn schließlich gibt es noch unzählige Exponate und Räume für mich zu entdecken und ich betrete daher mit dem nächsten Schritt den Gamelan-Raum. Hier befinden sich mehr als 50 Instrumente wie Kesselgongs, Metallophone und Trommeln aus Java auf einer vor einem großen Bildschirm befindlichen Bühne. Im Hintergrund ertönen per Video die Klänge der indonesischen Instrumente und Künstler präsentieren ihr Schauspiel persönlich oder per Schattenspiel. Dieses Schattenspiel kann eine langjährige Tradition vorweisen. Präsentiert wird der immerwährende Kampf zwischen Gut und Böse. Unzählige der Schattenfiguren sind hinter Vitrinen zu betrachten und teils direkt auf der Bühne in einer langen Reihe ausgestellt. Musik und Figuren ziehen mich direkt in ihren Bann. Die Klänge wirken sehr befremdlich auf mich, doch ebenso wecken sie eine gewisse Faszination in mir. Und das alles in einem rot gestrichenen Raum. Wer sich selbst im Gamelan versuchen möchte, kann sich im Museum sogar für Kurse anmelden.

Ich begebe mich jetzt jedoch erstmal auf die nächste Etage. Natürlich per pedes, auch wenn ein Aufzug zur Verfügung steht. Ich befinde mich in einem Ausstellungsraum zum Namensgeber des Museums. Wilhelm Joest hat der Stadt Köln 3.500 Exponate hinterlassen, die er auf seiner Weltreise gesammelt hatte. Mit 22 startete er. Mit 40 starb er in der Südsee an Schwarzfieber. Er bereiste alle Kontinente und brachte die neuen Kulturen in Form von Bildern, Skulpturen, Waffen und vielem mehr in seine rheinische Heimatstadt.

„Die Zeiten, während der Europäer mit souveräner Verachtung auf den Naturmenschen, den >>Wilden<< herabsah, sind vorbei.“, Wilhelm Joest

 

Auf einem Schwarzweißbild entdecke ich den Kölner neben einem sogenannten Wilden. Nahezu überall ist Joest gewesen. Dank ihm und seiner Schwester darf ich heute einige seiner Mitbringsel bewundern. Ein Zimmer in seiner Ausstellung ist eingerichtet wie eine kleine Bibliothek. Ein elektronisches Buch erzählt mir die Geschichte der Seefahrt und der Kulturbegegnungen. Die Stationen eben jener Seefahrt werden schrittweise aufgezeigt und final die Geschichten von Einwanderern, die nach Deutschland kamen, erzählt. In der Bücherwand befinden sich mehrere Schubladen, die herausgezogen werden dürfen, um zu erkunden, was sich in ihnen verbirgt. Rohstoffe und Produkte aus aller Welt werden hier präsentiert. Darunter befinden sich u. a. Kaffee und Baumwolle. Der dritte Raum zeigt Exponate des für mehrere Jahre in Ägypten lebenden Max von Oppenheim. Einige seiner Ausgrabungsstücke sind in Köln wiederzufinden.

Ich überquere den Flur und erreiche nun einen großen von unzähligen Skulpturen bewohnten Saal. Figuren in unterschiedlichen Formen und Größen, hergestellt aus den verschiedensten Materialien, beobachten mich, während ich langsam den Gang entlangschreite. Meist symbolisieren die Skulpturen bestimmte Gottheiten der jeweiligen Kultur, die entweder beschützen, heilen oder abschrecken soll. Am meisten faszinieren mich die mit Nägeln beschlagenen, düster wirkenden Skulpturen. In Afrika dienen sie zum Schutz vor Krankheiten, bösem Zauber und Unheil.

Im selben Raum können Sie an einem kleinen Tisch Platz nehmen und am dort angebrachten Bildschirm an einem Quiz teilnehmen und mehr über die korrekten Antworten erfahren, wenn Sie das wünschen. Im hinteren Raum des Saals befindet sich ein großer begehbarer Würfel, der mit den allseits bekannten und naiven Vorurteilen gegenüber gewisser Kulturen sowie Menschengruppen spielt. Einige der Aussagen kamen aus dem Munde deutscher Prominenter und bewirken beim Nachdenken reines Kopfschütteln. Davor befindet sich eine allseits typische Museumsausstellung mit Werkzeugen und Waffen einer Kultur, die dem Besucher aufzeigen soll, wie subjektiv eine Menschengruppe auch in einem Museum ausgestellt wird. In diesem Fall sei erkenntlich, dass die Sammler männlich waren, da vermutlich Frauen andere Gestände mit nach Deutschland gebracht hätten, wie Töpfe, Schmuck und Keramik.

Fremde Welten im Rautenstrauch-Joest-Museum

Ich begebe mich nun in die Welt des „Übergangs“. 13 Türen aus verschiedenen Kulturen erwarten mich. Hölzerne, mit Schnitzereien dekorierte, massive Türen versperren mir den Weg. Zu dem, was sich hinter ihnen einst zu verbergen vermochte. Die Privatsphäre einer Familie. Sie schützen uns Menschen davor, Fremdlinge in unser Leben eindringen zu lassen. Die Türdekoration hat auch weitaus mehr Bedeutung, als es heute bei uns in Deutschland der Fall ist. Sie soll die Familie nach außen hin gut darstellen und so einen positiven Eindruck waren. In unserer Gesellschaft ist es wohl eher der Fall, sich vor Außeneinflüssen zu verbarrikadieren und unsere eigene kleine Welt zu wahren.

Nun führt mich mein Weg weiter in die verschiedenen Lebenswelten der unterschiedlichsten Kulturen. Zum einen besuche ich die Heimat der Indianer. Ich darf einen Blick auf ihr Tipi werfen und erfahre, wo wer liegen darf und wie es sonst noch genutzt wird. Ich lerne mehr über die Kleidung, Kinderspielzeug, Werkzeug und Schmuck. Eine weitere faszinierende Welt, die sich mir öffnet, ist die Wüste, die von den Nomaden bevölkert wird. Es war mir immer schon unvorstellbar, wie man das Leben in der sandigen, heißen, trockenen Wüste zum Lebensraum wählen kann. Doch die Nomaden haben ihre ganz eigenen Methoden entwickelt, den schwierigen Gegebenheiten zu trotzen. Genauso speziell wirkt auf mich das (ursprünglich unzählige Meter lange) Männerhaus. Ein Ort, an dem, wie der Name schon sagt, sich nur Männer treffen, um zu diskutieren, sich zu beraten und Entscheidungen für den Stamm zu fällen.

Im Zentrum des großen Saals befindet sich ein langer Tisch. Multimedial zeigt er uns eine große Weltkarte. An den einzelnen Plätzen habe ich die Möglichkeit, mehr über Migrations- und Produktionswege zu erfahren. Wie viele verschiedene Länder die Rohstoffe eines T-Shirts durchlaufen, ist einem gar nicht bewusst. Wieder wird mir klar, wie sehr wir andere Länder zu unseren Zwecken ausnutzen und wir ein häufiger Grund für ihre unwürdigen Lebensumstände sind. Man überlege nur einmal, wie wenig wir für ein T-Shirt zahlen. Aber auch Markenshirts werden meist auf dieselbe Art und Weise produziert. Nur das Schildchen, das auf den Designer hinweist, scheint es den Herstellern zu erlauben, einen höheren Preis verlangen zu dürfen. Auch wenn sie nicht mehr Geld in die Herstellung investiert haben. Allgemein frage ich mich, ob die Globalisierung tatsächlich rechtfertigt, Kulturen zerstören, Menschen unterdrücken und Lebensräume niederwalzen zu dürfen. Nur damit wir ein luxuriöses Leben mit exotischen Früchten, billig produzierten Waren und herrschsüchtiger Machtausübung auf schwache Länder leben dürfen. Natürlich leben wir weit entfernt und lassen diese schaurigen Tatsachen nicht zu sehr an uns ran. Doch ich finde es wichtig, sich immer wieder klar zu machen, was wir unseren Mitmenschen antun. Für Kinder empfinde ich es daher als sehr sinnvolle Möglichkeit, schon früh zu erfahren, was Globalisierung tatsächlich für uns bedeutet. Und wer weiß? Vielleicht haben Sie ja später Anteil daran, eine bessere Welt zu gestalten.

Funktionen der Kleidung

Jetzt möchte ich mich aber dem Thema Kleidung und Mode widmen, was mich im nächsten Raum erwartet. Oft ist die Rede von oberflächlichen Modepüppchen, wenn wir an die auf vielen Magazincovern abgedruckten prominenten Gesichter denken. Doch dass hinter Mode weitaus mehr steht, als nur überhebliche Wichtigtuerei und Oberflächlichkeit, zeigt diese Teilausstellung. Wir alle beschäftigen uns mehr oder weniger alltäglich mit der Thematik. Nicht jeder will dem aktuellen Trend nachrennen. Stattdessen ist es heute immer wichtiger, seinen eigenen Stil zu kreieren, seine Individualität zu unterstreichen und sich von der Masse abzugrenzen. Nicht jeder Figur steht der neueste Trend. Nicht jeder kann die Farbe Gelb zu seinem blassen Teint tragen. Oft beabsichtigen wir, dass unser Gegenüber direkt erkennt, wer wir sind und welche Haltung wir mit unserer Garderobe darstellen. Das kann natürlich auch hin und wieder falsch interpretiert werden. So ist es mir erst vor kurzem in Portugal passiert. Mir war gar nicht aufgefallen, dass ich (bis auf meine grau-pinken Sneakers) schwarze Kleidung und dazu eine massive Kette trug. Ein Bekannter fragte mich, da ich, wie es der Zufall wollte, auch noch dunkel lackierte Nägel hatte, der Gothicsparte angehörte. Es hatte mich sehr überrascht, dass ich mit meinem Outfit diese Wirkung auslöste. So schnell kann man nun mal auch falsch eingeschätzt werden. Und genau das passiert uns doch auch immer wieder. Hier brauche ich ja nur das Accessoire Kopftuch erwähnen. Traditionelle Kleidung und Schmuck werden in fremden Kulturen schnell falsch interpretiert. Obwohl sie oft nur dem einen Zweck dienen: sich von anderen Gruppierungen abzugrenzen und seine Zugehörigkeit sowie Anschauung nach außen hin darzustellen. Die verschiedensten Accessoires und Garderoben begegnen mir in diesem Museum. Diese Thematik finde ich besonders spannend. Und ich möchte mich am liebsten noch ewig damit beschäftigen. Doch mit Sicht auf meine Armbanduhr stelle ich erschreckend fest, dass schon 2,5 Stunden vergangen sind. So sehr fasziniert mich dieses multimediale Museum.

Der inszenierte Abschied

Doch auch im nächsten Raum zieht es mich wieder in seinen Bann. Auch wenn er für uns Deutsche ein wohl weniger schönes Thema behandelt. Es erwartet mich der inszenierte Abschied. Die Todesfeiern der verschiedenen Kulturen und ihre Glaubensvielfalt. Hier reise ich wieder zurück zu den Toraja, dem indonesischen Stamm. Für sie stellt erst die Zeit nach dem Tod das wahre Glück dar und das Erdenleben nur den Übergang ins Jenseits (Puya). Nach dem Tod verbleibt die Seele vorerst im nahen Umfeld ihres Körpers. Der Verstorbene wird einbalsamiert und im Haus wie ein Schlafender aufbewahrt, denn bis zur Beerdigungsfeier können einige Jahre vergehen. Es gilt zu sparen, denn eine solche Feier kostet manche Familie das letzte Hemd. Ist es einmal soweit, werden mehrere Wasserbüffel (bevorzugt Albinos) geopfert. Sie sind ein Symbol für Macht und Reichtum und sollen dem Verstorbenen helfen, die Reise ins Jenseits anzutreten. Auch weitere Tiere sind Teil dieser Opfergabe. Gefeiert wird am Zeremonieplatz Rante mit unzähligen Gästen. Es wird genau notiert, welcher Gast welches Geschenk übergibt. In gleicher Höhe muss die Trauerfamilie dies auf seiner Beerdigungsfeier in Form eines Geschenks zurückzahlen. Die Besucher und Trauernden tragen in der Regel rote und schwarze Kleidung und der Höhepunkt ist tatsächlich das Schlachten. Es wird getanzt und musiziert. Hahnenkämpfe finden statt. Der Verstorbene wird in einer kunstvollen Sänfte (soweit dies finanziell möglich ist) zur Felskammer gebracht und dort bestattet. Wertvolle Grabbeigaben werden hier niedergelegt. Bei Neugeborenen fällt die Trauerfeier verhältnismäßig klein aus. Sie finden ihre Ruhe in besonderen Bäumen. Überraschend aber wahr: viele Indonesier sind Christen. Sie haben sich nur ihre Traditionen bis heute bewahrt.

Und genauso spannend wie diese Geschichte sind die weiteren Beerdigungsriten, die mich in dieser Ausstellung erwarten. Ich reise um die Welt zu mir unbekannten Kulturen und entdecke neben vielen Unterschiedlichkeiten auch einige Gemeinsamkeiten. Und das ist es, was die Ausstellung uns wohl begreiflich machen möchte. Trotz der Heterogenität der auf unserem Planeten herrschenden Völker haben wir doch einiges gemein. Und sei es nur die Menschlichkeit und der Drang zu überleben.

Abschließend kann ich nur sagen, dass dieses Museum ein absolutes Muss für jeden Kölnbesucher und auch Kölner darstellen sollte. Wenn ich Sie nicht mit meinem Bericht überzeuge, so sollte es doch spätestens die Tatsache sein, dass dieses Museum zu den 20 weltweit besten zählt und auch schon für den Oscar der Museumswelt im Jahre 2012 nominiert wurde. Es erwartet Sie eine Reise um die Welt mit etwa 2.000 Ausstellungsstücken auf einer Ausstellungsfläche von 3.600 qm. Interaktiv können Groß und Klein die verschiedenen Kulturen und Kontinente entdecken. Kinder erwartet sogar ein eigenes JuniorMuseum. Und nach einem informativen und spannenden Tag können Sie noch eine kleine Tour durch den wirklich empfehlenswerten sehr besonderen Shop machen und zum Abschluss im Café einen heißen Kakao trinken.

Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag: 10.00-18.00 Uhr, Donnerstag: 10.00-20.00 Uhr Eintritt: 7 € Erwachsene, 4,50 € ermäßigt

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