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Heinzelmännchenbrunnen in Köln

Heinzelmännchenbrunnen in Köln

Der Heinzelmännchenbrunnen Am Hof in Köln

Kennen wir sie nicht alle noch aus unserer Kindheit? Die Sagen und Märchen, die uns belehren und teilweise Angst einjagen sollten? Aber es gab auch die schönen Geschichten, die uns den Sinn vieler Dinge erklärten. Auch die Kölner erzählen sich unzählige Sagen. Eine der bekanntesten ist die der Heinzelmännchen. Der Rheinländer selbst galt schon immer als Lebemensch und weniger als Arbeitstier. So wurde sich die Geschichte von den kleinen helfenden Hausgeistern erzählt, die nachts ungesehen in die Häuser der Kölner huschten und die unbeendeten Arbeiten erledigten. So konnte der Rheinländer bedenkenlos und pünktlich die Arbeit niederlegen und den Abend in Ruhe ausklingen lassen. Lange Zeit soll der Kölner den Einsatz der Heinzelmännchen ausgekostet haben. Bis zu jenem Tag, als eine neugierige Dame, genauer gesagt die Frau des Schneiders, dem Ganzen auf die Spur kommen wollte. Sie legte Erbsen auf den Treppenstufen aus und horchte, was passieren würde. Als es polterte, sprang sie auf, erleuchtete den Raum und entdeckte die gefallenen Helferlein. Unter fiesem Gelächter und zutiefst beleidigt, verschwanden die Heinzelmännchen und kehrten nach dieser schrecklichen Nacht nie wieder in die Häuser der Kölner zurück. Seitdem sind die Rheinländer auf sich selbst angewiesen. Oft wird den Hausgeistern noch nachgeweint und die Schneider's Frau verflucht. Am Arbeitsstil der Kölner jedoch soll sich bisher noch nicht viel geändert haben.  

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Kölner Melatenfriedhof

Kölner Melatenfriedhof

Ein Spaziergang über den Kölner Melatenfriedhof

Umringt von der Aachener Straße, der Piusstraße, der Oskar-Jäger-Straße, dem Melatengürtel und der Weinsbergstraße liegt angrenzend an Lindenthal der Melatenfriedhof. Friedhöfe waren für mich nie ein reizvolles Thema, erst recht kein Ort, den ich freiwillig besuchen müsste. Mit dieser Sicht stehe ich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht alleine da. Warum also zählt der Melatenfriedhof zu Köln's oft empfohlenen Sehenswürdigkeiten? Mir fiel nicht ein überzeugender Grund ein. Also hieß es für mich an einem verregneten Sonntagmorgen, mir mein eigenes Bild von dieser scheinbar besonderen Ruhestätte für die Kölner Verstorbenen zu machen.

"Was die Erde gab, begehrt sie wieder / und was Staub gewesen, wird zu Staub / doch die Seele stieg vom Himmel wieder / wohl der Gottheit keines Todes raub / unsere Thränen fallen auf den Hügel / der Geliebten Überrest deckt / doch des Glaubens goldbeschwingter Flügel / trägt uns aufwärts, wo kein Grab / mehr schreckt."

So heißt es auf einer Tafel am Eingang zum Friedhof geschrieben. Ein schöner Gedanke, der doch mit einem unwohlen Nachgeschmack verbunden ist.

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